Wir haben hier für Sie eine Liste der häufigsten Fragen zusammengestellt.

Damit haben Sie schnellen Zugriff zu den wichtigsten Themen rund um unsere Gemeinde, die Gottesdienste, die Ihr Leben begleiten, wie Taufe und Hochzeit. Aber auch Fragen zur Ihrer Kirchenmitgliedschaft versuchen wir hier zu beantworten. 

 

Fragen zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen

  • addIch möchte einen Gottesdienst besuchen.

    Wir feiern oft und gerne Gottesdienste. In der Regel findet um 9:15 Uhr in der evangelischen Kirche in Spiegelberg und um 10:30 Uhr in der Ulrichskirche in Sulzbach ein Gottesdienst statt. Feiern wir gemeinsam Gottesdienst kann die Uhrzeit variiern.

    Hier finden Sie die aktuellen Termine und Informationen.

  • addIch suche Informationen zu den nächsten Veranstaltungen.

    Auf unserer Termine-Seite finden Sie immer Informationen zu regelmäßigen Veranstaltungen wie auch zu besonderen Highlights.

Fragen zu Seelsorge und Notfällen

  • addIch weiß nicht, welches Pfarramt für mich zuständig ist.

    Unsere Kirchengemeinde umfasst die Ortschaften Sulzbach und Spiegelberg mit den jeweiligen Teilorten. Unsere Kirchengemeinde ist in zwei Bezirke aufgeteilt.

    Bezirk Pfarramt Sulzbach mit den Teilorten Bartenbach, Berwinkel, Bushof, Eschenstruet, Hager, Harrenberg, Ittenberg, Kleinhöchberg, Liemannsklinge, Schleißweiler, Unterfischbach und Zwerenberg

    Bezirk Pfarramt Spiegelberg mit den Teilorten Jux, Nassach, Großhöchberg und Dauernberg, sowie Bernhalden, Hammer, Lautern und Siebersbach

    Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

    Andere Gemeinden der Landeskirche finden Sie hier

  • addEs gab einen Todesfall in meiner Familie.

    Bei einem Todesfall sollten Sie zunächst Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen aufnehmen. Dieses setzt sich dann wegen eines Bestattungstermins mit dem zuständigen Pfarramt in Verbindung.

  • addIch suche einen Ansprechpartner für Seelsorge.

    Wenn Sie ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, sprechen Sie am besten unsere Pfarrer nach dem Gottesdienst, telefonisch oder per E-Mail an. Sie werden dann einen Termin vorschlagen und Zeit für Sie finden.

    Die Kontaktdaten finden Sie hier.

  • addIch suche Soforthilfe ohne Anmeldung.

    Sie können es gerne telefonisch bei unseren Pfarrern probieren.

    Die Kontaktdaten finden Sie hier.

    Ein offenes Ohr haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Bezirksstelle in Backnang für Sie.

    Die Kontaktdaten finden Sie hier.

    Darüber hinaus gibt es die kostenlose Telefonseelsorge: 0800/111 0 111

Fragen zu Taufen

  • addIch möchte mich oder mein Kind taufen lassen.

    Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Das bedeutet auch eine Berufung zu einem Leben vor Gott. Der Name des Täuflings wird mit dem Namen des dreieinigen Gottes zusammengebracht. Die Taufformel lautet: ‚N.N., ich taufe dich im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

    Wenn Sie sich oder Ihr Kind taufen lassen wollen, wenden Sie sich an einen unserer Pfarrer oder das Gemeindebüro und vereinbaren einen Termin für ein Taufgespräch. Die Taufen selbst finden in der Regel in unserem Sonntagsgottesdienst statt.

    Hier finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten.

    Es gibt auch eine App, die Sie bei allem rund um die Taufe unterstützen kann. Der Taufbegleiter wird von der Evangelischen Kirche kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • addGibt es eine Altersbeschränkung für die Taufe?

    Das Alter spielt bei einer Taufe keine Rolle. Auch Erwachsene können sich taufen lassen. Kleinkinder sollten aus Gründen der Sicherheit mindestens drei Monate alt sein.

    Für eine Nottaufe melden Sie sich bitte in Ihrem Gemeindebüro oder sprechen direkt eine/n Pfarrer/in an.

    Hier finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten.

  • addBrauche ich etwas für das Taufgespräch?

    Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin statt. Bei diesem Treffen wird auch besprochen, wie die Taufe ablaufen soll. Bei vielen Elementen (den Liedern, den Fürbitten, der Taufkerze) können Sie die Taufe mit gestalten.

    Beim Taufgespräch brauchen Sie die Geburtsurkunde des Täuflings. Die Standesämter stellen dafür bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung “für religiöse Zwecke” aus. Ebenso sollten sie bei erwachsenen Taufinteressenten das Familienstammbuch mitbringen. Es ist gut, wenn Sie sich mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin oder auch mit den Taufpaten vorab besprechen, welche Fragen Sie an uns und zum Taufgottesdienst haben.

  • addMüssen die Eltern des Kindes in der Kirche sein?

    Mindestens ein Elternteil soll evangelisch sein. Ist dies nicht der Fall, kann im Gespräch mit den Pfarrer/innen geklärt werden, ob eine Taufe dennoch möglich ist. Grundsätzlich gilt: Die Taufe eines Kindes, dessen Eltern nicht der evangelischen Kirche angehören, darf nur vollzogen werden, wenn die Eltern damit einverstanden sind und Patinnen, Paten oder andere Gemeindeglieder bereit und in der Lage sind, die Verantwortung für die evangelische Erziehung des Kindes zu übernehmen. Andernfalls muss die Taufe abgelehnt werden.

  • addWie finden wir einen guten Taufspruch?

    Ein Taufspruch ist ein biblischer Spruch, der dem Täufling bei der Taufe zugesprochen wird und der ihn von da an sein Leben lang begleitet. Sie können ihn selbst auswählen oder um Vorschläge bitten. Bei der Suche nach dem passenden Spruch hilft vielleicht auch www.taufspruch.de.

  • addWer darf Taufpate oder Taufpatin werden?

    Taufpate kann werden, wer getauft und einer christlichen Kirche (ACK) angehört. Mindestens einer oder eine Ihrer Paten oder Patinnen sollte evangelisch sein.

    Bei der Auswahl der Paten ist wichtig, zu überlegen, wer dem Täufling nahe steht, Zeit für ihn übernehmen kann. Die Patenschaft stellt eine wichtige Rolle im Leben des Täuflings dar.

    Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit auch das Recht aufgegeben, Taufpate zu sein bzw. zu werden.

  • addWieviele Paten brauche ich?

    In der Regel gibt es zwei Paten, aber es ist durchaus möglich auch nur einen Paten zu haben. Fragen Sie Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin.

  • addWas ist eine Patenbescheinigung?

    Kommt der Pate oder die Patin nicht aus der Kirchengemeinde des Täuflings, bitten wir um eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Heimatpfarramt des Paten oder der Patin aus. Die Patenbescheinigung bestätigt die Kirchenzugehörigkeit der Patinnen und Paten.

Fragen zur Konfirmation

Fragen zu Hochzeiten

  • addIch möchte mich und meinen Partner für die kirchliche Trauung anmelden.

    Melden Sie Ihre Trauung bitte im Gemeindebüro an und stimmen Sie den Termin und den Ort der Trauung mit dem Gemeindebüro und mit dem/der trauenden Pfarrer/in ab. 

    Hier finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten.

  • addWas bedeutet die kirchliche Trauung?

    Die kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst, in dem sich zwei Menschen vor Zeugen und der Gemeinde das Versprechen geben, sich aus der Hand Gottes in Liebe anzunehmen und gemeinsam durch das Leben zu gehen. Damit erhalten sie für ihren gemeinsamen Lebensweg den Segen Gottes.

  • addWie läuft eine kirchliche Trauung ab?

    Haben das Paar und alle Gäste in der Kirche Platz genommen, beginnt der Gottesdienst mit Begrüßungsworten und Gesang. Nach der Predigt über den Trauspruch schließt sich die eigentliche Trauung an. Danach wird der Gottesdienst mit einem Fürbittengebet, dem Vaterunser und der Bitte um den Segen beendet. An der Ausgestaltung der Trauung können sich das Paar oder die Trauzeugen durch Auswahl der Lieder, der Musik, der Gebete und Lesungen beteiligen. Ein/e Organist/in begleiten in der REgel die Traugemeinde an der Orgel. Falls Sie besondere Musikwünsche haben, die über die Gesangbuchlieder hinausgehen, sprechen Sie dies bitte im Traugespräch an.

  • addWie lauten die formalen Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung?

    1. Beide Ehepartner wünschen eine kirchliche Trauung.
    2. Mindestens einer der Ehepartner gehört der evangelischen Kirche an.
    3. Es bestehen keine gravierenden seelsorgerlichen Bedenken gegen das Zustandekommen der Ehe und den Umgang der Ehepartner miteinander.
    4. Die standesamtliche Eheschließung des Paares ist in Deutschland vor der Trauung nachweislich vollzogen.
  • addWas benötigen wir für das Traugespräch?

    Bei dem Traugespräch geht es zunächst um Sie als Paar. Dann geht es um die Abstimmung der Gestaltung des Gottesdienstes (Auswahl eines Trauspruches, der Lieder und Musik, der Blumen in der Kirche). Bringen Sie bitte eine Bestätigung mit, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (wird vom Standesamt ausgestellt) bzw. ein Heiratsurkunde, wenn die Trauung auf dem Standesamt bereits stattgefunden hat.

  • addWie finden wir einen passenden Trauspruch?

    Der Trauspruch soll zu Ihrem Leben passen. Vielleicht haben Sie schon eine Bibelstelle gefunden. Falls  Sie noch suchen, können Sie sich z.B. unter www.trauspruch.de informieren.

  • addMüssen wir vor der kirchlichen Hochzeit standesamtlich heiraten?

    Ja, die kirchliche Trauung findet nach der standesamtlichen Trauung statt. Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein Sakrament. Sie ist ein Gottesdienst anlässlich der standesamtlichen Trauung.

Fragen zu Bestattungen

  • addEs gab einen Todesfall in meiner Familie.

    Bei einem Todesfall  sollten Sie zunächst Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen aufnehmen. Dieses setzt sich dann wegen eines Bestattungstermins mit dem zuständigen Pfarramt in Verbindung. 

    Darüber hinaus können Sie auch direkt mit einem unserer Pfarrer Kontakt aufnehmen. Sollten Sie beispielsweise eine Aussegnung (Kleine Andacht zum Abschied bei dem Verstobenen) zu Hause wünschen. 

    Hier finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten.

  • addWarum kirchlich beerdigen?

    Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe und befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

    Der Gottesdienst steht unter dem Zeichen der Auferstehung Jesu Christi von den Toten und kann damit auch uns Hoffnung im Angesicht des Todes schenken.

  • addWer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

    Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten.

  • addKann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich bestattet werden?

    Wer aus der Kirche austritt, erklärt damit auch, auf eine kirchliche Trauerfeier zu verzichten. Stattdessen kann in der Regel ein Redner oder eine Rednerin eine Trauerfeier durchführen. Die Kosten müssen Sie selbst bezahlen, und die Bestattung gilt dann nicht als kirchliche Bestattung. Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an Ihre Kirchengemeinde wenden.

  • addWozu dient das Trauergespräch?

    Das Trauergespräch dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen zu einem Gespräch über die/den Verstorbene/n, ihr/sein Leben und was für ein Mensch er/sie gewesen ist. In dem Gespräch wird abgestimmt,  in welcher Form die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung erfolgen soll.

  • addWie läuft die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung ab?

    Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier in der Aussegnungshalle voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von der/m Verstorbenen zu nehmen und ihn oder sie zur “letzten Ruhe” zu geleiten.

    In der Ansprache spricht der Pfarrer oder die Pfarrerin über das Leben der/s Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist.

    Gibt es eine Erdbestattung bzw. eine Trauerfeier mit Urnenbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, wobei der Pfarrer/die Pfarrerin noch einen Segen spricht. Bei einer Trauerfeier anlässlich einer Feuerbestattung findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer/eine Pfarrerin begleitet werden.

  • addWelche Friedhöfe gehören zur Kirchengemeinde?

    Zur Kirchengemeinde Sulzbach-Spiegelberg gehören die Friedhöfe in Sulzbach, Spiegelberg, Nassach, Jux und Großhöchberg

Fragen zur Kirchenmitgliedschaft, Eintritt, Austritt und Umzug

  • addWas geschieht mit dem Geld meiner Kirchensteuer?

    Die Kirche ist eine Solidargemeinschaft – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

    In der Kirchensteuer wird diese verbindliche Gemeinschaft ausgedrückt als ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Das Geld versickert nicht "irgendwo in dunklen Kanälen". Es arbeitet vielmehr ganz konkret für die Menschen in den Kirchenbezirken. Hauptaufgabe der Kirche ist und bleibt die Verkündigung. Weil wir von Gottes Liebe nicht nur in Worten, sondern auch in Taten erzählen, haben die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke viele Aufgaben übernommen. Die Kirchensteuer trägt dazu bei, dass diese Aufgaben erfüllt werden können.

    Selbstverständlich werden sowohl die Landeskirche als auch die Kirchengemeinden sowie ihre Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung geprüft. Diese Aufgabe nimmt das Rechnungsprüfamt wahr.

  • addIch möchte wieder in die Evangelische Kirche eintreten.

    Wenn Sie in die Evangelische Kirche eintreten wollen, können Sie

    • sich an die telefonische Kirchen(wieder)eintrittsstelle der Evangelischen Landeskirche unter der kostenlosen Rufnummer 0800-813 813 8 wenden. Oder online:  www.elk-wue.de/service/kirchenwiedereintritt/ 
    • sich an den für Ihren Wohnort zuständigen Pfarrer bzw. Pfarrerin wenden.
  • addIch möchte aus der Kirche austreten.

    Um aus der Kirche auszutreten, müssen Sie auf dem Standesamt den Austritt erklären. Es wird eine Gebühr in Höhe von 30 Euro erhoben.

    Ein Kirchenaustritt ändert nichts an der Gültigkeit Ihrer Taufe. Sie können daher jederzeit wieder in unsere Kirche eintreten.

    Sollten Sie einen Austritt aus Gründen der Kirchensteuer erwägen, so bedenken Sie bitte, dass die Kirchensteuer nur 8 % Ihrer Einkommensteuer (nicht Ihres Einkommens) beträgt. Mit diesem Geld finanzieren Sie soziale Dienste wie Seelsorge, Flüchtlingsarbeit, diakonische Angebote mit.

    Wenn Sie unzufrieden sind mit der Kirche, unserer Gemeinde, Ihren Pfarrer/innen, sprechen Sie uns an, kritisieren Sie uns, diskutieren Sie mit uns. Wir möchten Sie nicht verlieren!